Wie weit kann ich gehen? Soweit nicht!!!
Peter Aschoff hat auf einen Verriss der Emerging Church hingewiesen. Der Artikel, von der KfG veröffentlicht, weißt auf die Irrtümer der EC hin. Es ist doch immer wieder spannend zu sehen, wie Menschen sich nur durch Abgrenzung mit einem Thema auseinander setzen. Ich selbst habe, was die EC als beginnende “Bewegung” in Deutschland betrifft, auch meine Fragen, Sorgen, vielleicht sogar Ängste, aber so einen Unsinn zu verbreiten halte ich für total daneben. In dem Artikel wird deutlich, dass der Autor sich nicht wirklich auf die Thematik eingelassen hat, sondern vielmehr nur “die Lücken” gesucht hat um seine Sichtweise bestätigt zu finden. Meine Sorge geht eher in die Richtung ob die EC in Deutschland wirklich ihr schöpferisches Potenzial entfalten kann, wenn so viel “etablierte” und “alte” Akteure daran beteiligt sind. Für mich hat es oft mehr den Anschein, dass die Gedanken und Potentiale der EC für die alten geistlichen Systeme in Deutschland eine Art Frischzellenkur sind bei der die ECler, die außerhalb der herkömmlichen Wege versuchen anderes zu leben, ausgesaugt zurückbleiben. Wenn das geschieht, dann wäre die EC in Deutschland auf einem guten Weg ein neues christliches Business zu werden, an dem einige verdienen und viele andere halt wieder mal Konzepte kaufen. Noch ist es nicht so weit, Tendenzen sehe ich, aber vielleicht höre ich ja auch nur das Gras wachsen.
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Hallo! Ich bin Marcus Splitt. Ich lebe und arbeite in Berlin, letzteres auch gerne around the globe. Ich bin Consultant für PE/HRD und OE/OD bei Kessels&Smit The Learning Company, Theologe, Coach, Lebens-Designer und querdenkender Entwickler. Als solcher bin ich selbständig.
Hier schreibe ich über den Werdegang meiner Unternehmungen. Live, ungeschliffen und (fast) unzensiert!
Alles weitere sind Notizen.
