Reinterpretation
Adeney schreibt in seinem Buch “Strange Virtues. Ethics in a multicultural world” aus der Sicht von Nicht-Westlern:
“People of Color and “non-Western” Christian usually have to reinterpret books written by white authors to make sense of them in their context.”
Könnte dies nicht auch innerhalb der westlichen Welt gelten? Ich frage mich oft inwieweit die Arbeit der Reinterpretation oder “Kontextualisierung”, wie es so schön heißt, geleistet wird. Da lese ich ein Buch eines englisch sprechenden Autors und merke gar nicht wie ich SEINEN Text mit der Brille MEINER Kultur lese. Bzw. ich übernehme einfach seine Kultur und merke gar nicht wie mich das früher oder später, in meiner Kultur, in Schwierigkeiten bringen kann.
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Hallo! Ich bin Marcus Splitt. Ich lebe und arbeite in Berlin, letzteres auch gerne around the globe. Ich bin Consultant für PE/HRD und OE/OD bei Kessels&Smit The Learning Company, Theologe, Coach, Lebens-Designer und querdenkender Entwickler. Als solcher bin ich selbständig.
Hier schreibe ich über den Werdegang meiner Unternehmungen. Live, ungeschliffen und (fast) unzensiert!
Alles weitere sind Notizen.
