Mein erstes Buch!

4. Dezember 2008

Anfang Januar 2009 erscheint mein erstes Buch (Veröffentlichung meiner Abschlussarbeit)!”Kontextualisierung im postmodernen Pluralismus” heißt es und befasst sich aus einer theologisch- philosophischen Perspektive mit dem Weltbild der westlichen Welt. Im Grunde geht es um eine Kulturanalyse nach den Kulturebenen wie Weltbild, Normen & Werte sowie äußere Merkmale. Entsprechend werden die Kulturinstitutionen wie Sprache, Familie, Religion, Technik, etc. behandelt. Dabei habe ich versucht heraus zu arbeiten was sich in der westlichen Welt so verändert hat (Stichwort Web 2.0, Technologie, Social Movements usw.) und wie die Kirche darauf reagieren sollte, bzw. ob Ansätze wie die emerging church diese Reaktion sind.Grundsätzlich geht es mir nicht nur um die Kirche, sondern um Organisationen im allgemeinen.Wie gehen Organisationen mit sich verändernden Werten und Haltungen der Menschen um? Was bedeutet das für die Situation am Arbeitsplatz? Wie organisieren sich Organisationen überhaupt?Diese Themen haben sich, unter anderen, für mich durch die Auseinandersetzung herauskristallisiert und stellen Fragen dar, die ich auch gerne Klienten stelle. Vom Ausgangspunkt dieser Fragen lassen sich neue Perspektiven und Ansätze zur Personal- und Organisationsentwicklung formulieren und entwickeln.Das Buch kann man natürlich bei mir bestellen.Veröffentlicht wird es in Kooperation von VTR und Afem.Der Preis wird etwa zwischen 13,- und 15,-  bei 15,80 € liegen. (Update vom 09.12.08)

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3. Dezember 2008

Bin gut voran gekommen mit meinem Essay. “Umgang mit Geschenken und Bestechung im interkulturellen Kontext”, lautet nun der Titel definitiv. Ich werde dies wahrscheinlich noch konkretisieren durch: “Dargestellt am Beispiel von…” Da muss ich mir noch was überlegen.

Hier auch gleich eine Frage an meine Leser mit der Bitte um Antworten auf dem Weg der Kommentare.

  • Was ist die (soziale) Funktion von Geschenken in Deutschland? Gibt es überhaupt eine Funktion?

Mich interessiert brennend was ihr denkt!

Ansonsten hatte ich heute das Vergnügen auf Xing einen alten Schulkameraden zu treffen. Das freut mich sehr, haben wir doch einen nicht unerheblichen Teil unserer (Frei?)Zeit, auch außerhalb der Schule, miteinander verbracht. Freue mich darauf ihn zu treffen. In the real world.

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2. Dezember 2008

Phasen. Es gibt immer so Phasen. Nach einer längeren Zeit, in der ich nicht wissenschaftlich gearbeitet habe, brauche ich immer etwas Anlaufzeit. Die erste Phase war Gestern. Um das Thema kreisen, den Zugang suchen, etwas Research. Dann die zweite Phase, die war dann noch gestern Abend, in der ich eine Idee zum Thema hatte. Die Grobe Gliederung steht also. Die dritte Phase war dann Heute. Gliederung ausbauen, Gedanken notieren und Research. Morgen steht dann wieder Research und lesen auf dem Programm. Freu’ mich drauf. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich wieder drin bin.

Ansonsten habe ich noch an einer Excel Tabelle gebastelt. Meine Umsatzerwartung für 2009 mal etwas visualisiert. Wurde auch Zeit!

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1. Dezember 2008

Der Tag Heute war wie das Wetter in Berlin. Verregnet. Bin nicht richtig in den Tritt gekommen. Irgendwie ging dieser Tag recht ideenlos an mir vorüber. Ein wenig vorbereitet um am Essay weiter zu kommen. “Geschenk und Bestechung um interkulturellen Kontext.” Hm, hm… ich kreise um das Thema und finde noch nicht so recht den Zugang. Egal! Für Heute ist der Tag gelaufen. Morgen geht es weiter!

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30. November 2008

14 Jahre. Was kann alles innerhalb von 14 Jahren passieren? Darüber habe ich heute etwas nachgedacht und habe mich darüber mit meiner Familie ausgetauscht. Meine Kids haben da ganz große Augen bekommen. Vor 14 Jahren, schrieben wir das Jahr 1994 (19…, also im letzten Jahrhundert!). Hier ein paar Stichpunkte:In den letzten 14 Jahren…

  • … habe ich meine Lehre zum Chirurgiemechaniker bei der Firma Ulrich medical (Früher Medizintechnik H. C. Ulrich) abgeschlossen
  • … habe ich als Jugendpastor gearbeitet und zunächst eine pastorale Laufbahn eingeschlagen
  • … habe ich eine Familie gegründet
  • … sind unsre Kids in die Schule gekommen
  • … habe ich verschiedene christlich-soziale Projekte und Initiativen gegründet (social-entrepreneurship)
  • … habe ich mein Theologiestudium wieder aufgenommen und abgeschlossen
  • … sind wir nach Meiningen gezogen
  • … habe ich mein Aufbaustudium (M.A. in cross-cultural leadership) begonnen (UWL)
  • … sind wir nach Berlin gezogen
  • … habe ich meine Arbeit als Coach und Berater beständig ausgebaut und sowohl inhaltlich als auch vom Kontext her erweitert
  • … bin ich nun in meinem dritten “Beruf”
  • … habe ich begonnen bei Kessels & Smit, The Learning Company als Consultant zu arbeiten

Also zwei Umzüge mit mehr als 250 km Entfernung, 3 “Berufe” (Wie formuliert man das als selbständig handelnde und denkende Person?), 3 einschneidende Veränderungen die den Kontext betreffen (berufliches Umfeld).Das ist eine ganze Menge und sicher nicht alles! Das sind die Highlights. Wenn ich nun auf die nächste Ebene gehen würde, also darüber reflektieren was in den letzten 2 mal 7 Jahren passiert ist, dann wären diese Listen jeweils wohl einiges länger. Es ist immer wieder erstaunlich, was alles in ein paar Jahre passt. Wenn ich diese Punkte so betrachte, dann bin ich dankbar! Manches erinnere ich auch als schwierig und schwer. Aber der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Seite der Dankbarkeit. 

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29. November 2008

Chicken wings! Heute esse ich mit meinen Kids diese leckeren Dinger, von denen ich tendenziell immer eher zu viel esse als zu wenig *grin*. Susanne arbeitet heute den ganzen Tag und so genießen wir die Zeit zu dritt. Gerade kommen wir aus einem für uns ganz wichtigen Laden. Lesefutter für Sahira besorgen. Und jetzt? Ja, jetzt wird es lecker…

Übrigens: Wegen meiner Frage, wie man als Unternehmer mit dem Wochenende umgehen sollte. Ich meine: Gar nicht! Leben eben würde ich sagen. Wer hat die Trennung von Arbeit und Leben (=Freizeit) eigentlich erfunden?

Spannende Fragen

28. November 2008

Habe gerade dieses Buch fertig gelesen.

“Zirkuläres Fragen. Systemische Therapie in Fallbeispielen: Ein Lernbuch.” (Fritz B. Simon, Christel Rech-Simon)

Ich bin zwar kein Therapeut, aber dafür Berater und Coach. Es war erfrischend, lehrreich und herausfordernd dieses Buch durch zu arbeiten. Es ist eine Kunst Fragen zu stellen. Irgend jemand hat mal gesagt: “Wer fragt führt!” Das bestätigt sich durch dieses Buch. Wer richtig fragt, kann Ergebnisse und Ziele wahrscheinlicher machen.

Das Buch ist, wie der Titel schon sagt, in Fallbeispielen gegliedert. Man kann sozusagen einer Sitzung beiwohnen. Dies wird durch die ausführlichen Transkripts ermöglicht die immer wieder durch die Kommentare des Therapeuten angereichert werden. So lernt man, was der Therapeut in dieser Situation erreichen wollte und was die systemischen Hintergründe sind. Am Ende des Buches befindet sich ein kompakter Teil, in dem neben einer Idealtypischen Sitzung auch die unterschiedlichen Fragetypen und Interventionsmöglichkeiten beschrieben sind. Das Buch ist sehr gut lesbar, praktisch gehalten und eben auch für Nicht-Therapeuten sehr gut zu verstehen. Fachbegriffe werden erklärt oder erklären sich aus dem Kontext selbst.

Einen “Aha-Effekt” hatte ich bei der Darstellung des Tetralemma: Der Berater kann folgende Positionen einnehmen: Pro (Seite A wird recht gegeben), Kontra (Seite B wird recht gegeben), Sowohl Pro als auch Kontra (Allparteilichkeit, alle haben recht. Oft das hohe Ziel der Mediation) oder Weder Pro noch Kontra. Der Coach bleibt neutral. Das kann man sich durch die Art der Fragen die man stellt erleichtern oder erschweren. Ich will lernen noch fokussierter von dieser vierten Position aus zu agieren. Also Fragen an das System zu stellen in dem ich die Teilnehmer des System übereinander befrage, bzw. einzelne danach Frage, was sie glauben was X denkt etc…

Auch dieser Satz ging mir noch mal richtig rein: Menschen reagieren nicht auf das was andere Menschen über sie denken und fühlen, sondern auf das, was sie glauben, was andere Menschen über sie denken und fühlen! Sehr gut. Eigentlich logisch, hat aber weitreichende Implikationen wenn man sich dessen vergegenwärtigt bewusst ist.

Ich stelle ein mal mehr fest. Fragen stellen macht wirklich spaß!

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28. November 2008

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Kessels & Smit. Heute morgen rief mich meine Kollegin aus Frankfurt/Main an und fragte, ob ich nicht beim Übersetzten von Texten für die Website helfen könne. Ich konnte, nach dem ich mal wieder meine Prioritäten für den Tag verändert hatte.

Diese Woche scheint wohl ganz der Veränderung und der schnellen Anpassung gewidmet zu sein. Ist immer wieder eine Herausforderung. Da fällt mir ein Buchtitel dazu sein. “Vom navigieren beim Driften” heißt es. Ist bestimmt sehr lesenswert, wie auch ein anderes Buch des Autors. So habe ich mich gefühlt diese Woche: Ich musste navigieren, bin aber dabei gedriftet. Ganz schön das Leben eben!

  • Wie macht ihr das eigentlich, das navigieren beim Driften?
  • Wie geht ihr mit schnellen Wechseln und sich verändernden Prioritäten um?
  • Welches sind eure Strategien und Erfahrungen?

Wenn es gut geht und ich nach dem nun anstehenden Coaching noch Kapazität habe, werde ich noch eine Notiz über Zirkuläres Fragen posten.

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27. November 2008

Heute war ein komischer Tag. Das sind so Tage an denen man Dinge tut, die man eigentlich nicht tun wollte (siehe Gestern) und dennoch weiß, dass es die richtigen waren. Also irgendwie ein, naja, ein Tag halt. Irgendwie gibt’s dazu nichts zu sagen. Ein Tag arbeiten und fertig.

Bin sehr gespannt was morgen kommt. Bin im Moment in einer positiven Erwartungshaltung. Irgend etwas ist am gehen. Ich spüre das. Es fühlt sich gut an und gibt mir Energie. Ich bin gespannt, wie ich schon sagte. Und die Tatsache, dass ich gerade nicht so in den Schreibfluss komme führt mich dazu nun aufzuhören.

Einen guten Abend wünsche meinen Lesern!

Zeitplanbücher

27. November 2008

Gerade habe ich von meinem bisher bevorzugten Zeitplanbuch-Hersteller, oder auf Management sprech: Zeitmanagementsystem Hersteller, Tempus , Post bekommen. Tempus will einiges von mir wissen. Für dieses Wissen bekomme ich eine Chance. Ich darf an einer Verlosung teilnehmen. Das ist bestimmt toll, denkt sich Tempus, denn sonst würden sie das ja nicht anbieten.

Herr Splitt, nehmen sie sich 2 Minuten Zeit uns folgende Fragen zu beantworten. Nur 2 Minuten ok? Weil: “Ihre Meinung ist uns wichtig…”

Auch diese Firma ist wieder ein Beispiel dafür, dass noch nicht verstanden wurde, dass zuhören und Fragen stellen zwei unterschiedliche Dinge sind. Auf jeden Fall habe ich geantwortet und zu einer Reaktion eingeladen. Ich arbeite nämlich an einer Alternative zu dem System, mit dem ich im Moment unterwegs bin. Ich bin gespannt ob sich da jemand meldet. Ansonsten bin ich zufrieden mit Tempus, naja, fast. Sonst würde ich ja nicht an einer Alternativ arbeiten.

Ein wenig schade ist einfach, dass mein letztes Mail (ist schon lange her) einfach ignoriert wurde (ich weiß, ist wahrscheinlich verloren gegangen). Da kann wahrscheinlich niemand etwas dafür. Das liegt am System! Hä?