Einer von diesen Tagen

Es geht nichts. Nichts rein in den Kopf und nichts raus aus dem Kopf aufs Papier oder in ein Projekt. Irgendwie nur “kram” abarbeiten. Meine schöne Struktur, mein Zeitplan, eine Effektivität können das offensichtliche nicht verbergen, heute bin ich schlecht drauf. Da hilft auch kein Zeitmanagement und kein Plan. Disziplin, sich selbst motivieren? Viel zu anstrengend. Lieber langweilen. Zeit verstreichen lassen und spüren, dass sie Seele doch recht laut und strapaziert ist. Vieles schwirrt durch den Kopf….Jeder kennt das und wie schon angedeutet, ich glaube wirklich, dass es “effektiver” ist spazieren zu gehen und sich unterwegs einen Kaffee zu gönnen. Vielleicht mit einer Zeitung? Es geht ums loslassen. Es geht schlicht um die Einsicht, dass man kein Übermensch ist der immer seine volle “Performance” bringt. Es geht um die Einsicht, dass meine Seele einen Ausgleich und Regeneration braucht. Wie können wir wieder Zugang zu unseren Bedürfnissen finden wenn wir eine intensive Phase hinter uns haben oder uns gar als “Minderleister” fühlen? So gar nicht Elite? Folgende schlichte Fragen helfen mir immer wieder auf den Punkt zu kommen.

  • Was tut mir gut?
  • Was macht mich lebendig?
  • Was vermisse ich gerade?

 

2 Reaktionen zu “Einer von diesen Tagen”

  1. andiwolf

    das kommt mir doch sehr bekannt vor :D

  2. Susanne Splitt

    Genau aus diesen genannten Gründen bin auch ich heute mit unseren Kindern nachdem ich sie von der Schule abgeholt habe ins MC CAFE hab einen Cappuccino im Sonnenschein und an frischer Luft getrunken und di Kids haben ein Eis bekommen. Das hat uns allen sehr gut getan.

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