Transition

5. Juli 2008

Viel ist los in dieser Zeit. Und es ist Zeit, euch, liebe Leser zu informieren. Am besten lasse ich die Katze gleich mal aus dem Sack. Ich werde mit meiner Familie ab September 2008 in Berlin leben. Ein neuer Abschnitt wartet auf mich/uns. Die Projekte für die wir in den letzten Jahren verantwortlich waren sind gut aufgestellt und so ist es Zeit weiter zu ziehen. Wir sind eben Pioniere und Gründer.

Die neue Aufgabe die vor mir liegt ist folgende: Ich bin dabei mit ein paar Leuten aus Deutschland und Holland Kessels & Smit, The Learning Company in Deutschland aufzubauen. Eine sehr geniale Firma mit sehr genialen Menschen. Das ist eine Truppe wie für mich gemacht. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Reise und bin sehr gespannt was wir alles erleben und erobern werden. Mehr kann ich im Moment an dieser Stelle noch nicht schreiben.

Wer mehr erfahren möchte oder Fragen hat, darf sich gerne persönlich an mich wenden.

Zitat

9. Juni 2008

Habe gerade ein sehr gutes Zitat von North Whitehead gelesen: “Everything was seen before by someone who did not discover it”. Sehr gut! Manchmal steht man wirklich “wie der Ochse vor dem Berg” und sieht “den Wald vor lauter Bäumen nicht”. Das Leben ist voll von solchen Situationen. Oft sieht man das offensichtliche nicht mehr, weil man sich fachidiotisch auf irgendein Detail fixiert hat und nun “wie das Karnickel vor der Schlange sitzt”. Völlig paralysiert und unfähig sich aus der Starre zu lösen, Abstand zu nehmen. Nun, Schluss jetzt mit Metaphern. Wünsche meinen Lesern, den nötigen Abstand, dort wo er nötig ist.

Quellenangaben

2. Juni 2008

Es ist schon fast ein Jahr her, seit ich das Impulsheft Entscheiden geschrieben habe. Unglaublich manchmal wie schnell die Zeit vergeht. Jedenfalls habe ich mich ja nach der Veröffentlichung darüber aufgeregt, dass die von mir verwendeten Quellen nicht wirklich nachvollziehbar im Heft erschienen sind. Deshalb hatte ich sie selbst auf diesem Blog veröffentlicht. Jetzt habe ich gerade aber Entdeckt, dass der Verlag ein Extra PDF zur Verfügung stellt, in dem neben den Quellen auch noch ein paar Quttakes drin sind. Sehr schön! Es kann hier gefunden werden.

Ich lebe noch…

19. Mai 2008

…habe aber immer noch keine Kapazität übrig um mir Gedanken zum Bloggen zu machen. Ich bitte um Geduld, das wird schon wieder. Hoffe ich!

Volle Zeit

1. Mai 2008

Ich lebe noch, habe aber im Moment wenig Kapazität zum Bloggen. Mir fällt auch gerade nix ein, was ich Bloggen könnte. Hat vielleicht jemand von meinen Lesern eine Idee oder Wunsch über was ich schreiben könnte? Wünsche allen einen schönen Feiertag und (vielleicht?) ein verlängertes Wochenende.

Jetzt erstmal zu Hause

26. April 2008

Bin nun wieder von der Tour zurück. Gut wars und intensiv. Wie immer eigentlich. Jetzt ist regenerieren angesagt und Autoputzen. Das steht vor Dreck. Das ist inzwischen auch geschehen und nun freue ich mich auf ein entspanntes Wochende, was ich auch meinen werten Lesern wünsche!

Bildung für Alle!?

26. April 2008

Ich bin auf Tour und es ist der 23. April 2008. Ich bin auf der Straße und mache mir unter anderem Gedanken über mein Studium bei Across, welches ich neben meiner Arbeit verfolge. Da höre ich im Radio, dass das Kabinett der Bundesregierung eine Bildungsprämie für Geringverdiener verabschiedet hat. Wow, denke ich, das ist doch super. Dann höre ich den Betrag und weiß nicht ob ich lachen oder heulen soll. Ganze 154,- €/Jahr lässt die Regierung sich das kosten. Mein Studium kostet das fast pro Monat. In Deutschland haben wir nach wie vor ein Problem damit kreative Lösungen für Berufstägige Menschen zu entwickeln, welche sich weiter Qualifizieren wollen. Dabei soll Bildung doch so wichtig sein, von Lebens langem Lernen mal ganz abgesehen. Nun ja, ist vielleicht besser als nix, aber für mich wirkt diese Aktion eher wie eine Vorbereitung auf den Wahlkampf mit “Gießkannen-Technik”.

Wieder da - und wieder weg

23. April 2008

Der April ist recht heftig. Nach einer kurzen und angenehmen Unterbrechung (siehe letzter Post) geht es jetzt wieder los und weiter. Meine Südtour steht an. Viele Begegnungen mit faszinierenden Menschen, viele Fragestellungen und Situationen. Ich freue mich auf die Zeit und die Menschen denen ich begegnen werde. Als Coach zu arbeiten ist wirklich ein Privileg. Man hört so viele inspirierende und aufrüttelnde Geschichten, dass es einen manchmal zu überwältigen droht, positiv wie negativ. Das volle, pralle Leben eben. So stürze ich mich hinein, in dieses Leben mit allen seinen Aspekten. Bis Freitag werde ich unterwegs sein. Wer mich treffen möchte kann gerne per Handy Kontakt zu mir aufnehmen. Wie gesagt, ich bin auf Südtour, d.h. Bayern und Baden-Württemberg. Jeweils der südliche Teil davon.

Auf nach weg

14. April 2008

Bald ist es soweit, nur noch wenige Minuten und ich werde mit meinen Freunden butcherakis, axxl und Steff (der hat leider (noch) keinen Blog zum Verlinken) unterwegs sein. Kollegiale Supervision in entspannter Umgebung, würde ich das unternehmen mal nennen. Seit langem fiebern wir auf dieses Event zu und nun ist es soweit. Ein paar Freunde, Portwein trinken dort wo er herkommt und Stadt, Meer und die Gemeinschaft genießen. Das muss sein und das darf sein, nach einem sehr intensiven Herbst 2007 und einem steilen Einstieg in 2008. Nicht, dass wir uns das hätten verdienen müssen, aber ich muss gestehen, dass mir das in der Rechtfertigung vor mir selber hilft; der Verweis auf die intensive Zeit meine ich.

Immer wieder merke ich für mich selbst und bei meinen Klienten, wie wichtig es ist sich bewusst zu entspannen. Sich Zeitnehmen um mit Freunden oder alleine zur Ruhe zu kommen. Raus in eine andere Umgebung in der die Gedanken wieder klarer werden können. Rein in einen Ort, der inspiriert und eine frische Perspektive erlaubt. Genau das werde ich jetzt tun. Schon allein deswegen, dass ich meinen Coachees nicht etwas empfehle was ich selbst nicht lebe. Das wäre verwerflich.

In diesem Sinne, bis nächste Woche.

Elite 3

6. April 2008

So, das Buch ist jetzt durch. Vorige Beiträge zu diesem Thema finden sich hier und hier.

Ich muss gestehen, dass es mir teilweise ähnlich ging wie der Autorin Julia Friedrichs. Ich schwanke Zeitweise zwischen, Ärger, Wut, Sprachlosigkeit, Mitleid und Sarkasmus. In einem kann ich mich der Autorin auf jeden Fall anschließen, sie schreibt:

Was mich an der zukünftigen Elite so stört, ist, dass sie das Recht einfordert, für andere Verantwortung zu übernehmen. In andere Leben eingreifen zu dürfen. Zu wissen, was für diese Menschen richtig ist. Ohne sie zu kennen. Politikern billige ich dieses Recht zu. Sie sind gewählt. Auch andere haben durch ihren Job oder ihr Amt bestimmte Entscheidungskompetenzen. Bürgermeister, Abteilungschefs, sogar Lehrer. Im Idealfall ist auch hier die Legitimation für alle ersichtlich, und Zeitraum sowie Einflussmöglichkeiten sind begrenzt. Auch Eltern und Freunden erlaubt man meist, über das eigene Leben mitzuentscheiden. Ihre Legitimation ist im besten Fall Liebe. Aber Eliten?

Da wäre wir also wieder an den Rahmenbedingungen und bei der Motivation, die ja ohnehin so schwierig zu fassen ist. Bei jedem!

Was für mich durch das Buch - und eine dadurch ausgelöste kurze Web-Recherche - klar geworden ist, ist, dass junge Leute mit Anfang zwanzig unmöglich Elite SEIN können. Wäre ja auch pervers. Noch nichts getan um den Anspruch zu untermauern, aber schon mal das Selbstbewusstsein einüben und zur Schaustellen. Ein weiser Mann hat mal gesagt:

Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

(Jesus Christus: Matthäus, Kapitel 7 Vers 20.)

Das Ergebnis, die Frucht eines Lebens zählt. Tja, und dann ist da noch die Frage ob die Frucht genießbar ist. Taste and see! Würde ich sagen.

Abschließend: Wer sich in das Thema entspannt einlesen möchte und mal einen Überblick haben möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.